Unser Zuhause ist der wichtigste Ort der Welt. An kaum einem anderen Ort fühlen wir uns so sicher und geborgen. Hierhin ziehen wir uns vom stressigen Alltag zurück und tanken auf. Umso wichtiger, dass dieser Ort auch gestalterisch gefällt, damit wir uns dort besonders wohlfühlen. Dies gelingt am Besten, wenn wir unsere eigenen Stil- und Farbbedürfnisse kennen.

Doch wie findet sich der ganz persönliche Wohnstil?

Schritt 1: Das wichtigste Stichwort heißt: Inspiration. Schulen Sie Ihr Auge, blättern Sie in Wohnmagazinen und Büchern, durchstöbern Sie das Internet, lesen Sie Blogs und erstellen Sie eine Sammlung mit allem, was Ihnen gefällt: Ihr eigenes Moodboard. Wer es klassisch mag, kann Zeitungsschnipsel, Bilder und Materialproben z.B. auf ein großes Plakat kleben. Leichter geht es online, indem z.B. bei Pinterest oder roomido spannende Bilder an einer eigenen Pinnwand gesammelt werden.

Schritt 2: Anschließend schauen Sie sich Ihr Moodboard genau an: gibt es Designelemente die sich wiederholen, wie z.B. bestimmte Farben oder andere die Raumoberflächen bestimmenden Strukturelemente? Welche Stimmungen und Gefühle vermitteln die Bilder, welche Texturen haben die Oberflächen? Bevorzugen Sie z.B. Naturstein, Holz oder Beton? Wenn Sie die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Puzzleteile Ihres Boards herausfinden, haben Sie bereits die Grundlage Ihres ganz persönlichen Wohnstiles gefunden.

Schritt 3: Der Blick in den eigenen Kleiderschrank kann zusätzlich helfen, denn modische Vorlieben (schlicht-elegant, verspielt oder bunt) lassen sich auch leicht in andere Bereiche übertragen. Gleich, ob es um unsere Garderobe oder unser Zuhauses geht, unser individueller Stil zeigt, wer wir sind. Fokussieren Sie sich dabei auf das, was Sie tagtäglich umgibt oder umgeben soll, damit Sie sich wohlfühlen. Wenn Sie nicht weiterkommen oder keine Lust auf diese Mühe haben, kann Ihnen ein Stiltest helfen.

Schritt 4: Schauen Sie sich in Ruhe die Essenz Ihrer Analyse an: gibt es vielleicht schon einen klaren Favoriten für den Wunschboden? Gibt es schon die Lieblingsfarben, Traum-Materialien oder Highlights, wie Mustertapeten, Wände in Natursteinoptik, indirekte Beleuchtung, die Sie sich in Ihrem Zuhause wünschen? Wenn ja, versuchen Sie diese den unterschiedlichen Wohnsituationen, z.B. dem Küchen-, dem Wohn- oder dem Schlafbereich zuzuordnen. Und passen Sie auf, dass die gewählten Materialien lange gefallen. Wie schon Coco Chanel wusste: „Mode ist vergänglich. Stil ewig.“ Im Gegensatz zur Garderobe lassen sich kurzlebige Trendhighlights im Wohnzimmer nicht ganz so schnell aus dem Blickfeld verbannen.

Schritt 5: Formt sich bereits ein Bild in Ihren Gedanken, wie das neu gestaltete Zuhause aussehen wird? Fangen Sie bereits an, Einrichtung und Accessoires zu gestalten und das Ambiente zu fühlen? Sehr gut! Falls nein, kann Ihnen ein Raumgestaltungsprogramm wie Roomeon oder pcon-planner helfen. Oder Sie nutzen den makasa-Visualisierungsservice und wir zeigen Ihnen, wie es später aussehen kann.

Schritt 6: Jetzt geht es an die Details: Licht im Raum ist absolut entscheidend für die Stimmung. Eine vernünftig durchdachte Lichtplanung, bestehend aus Decken- oder Wandspots, Highlightleuchten, z.B. über Esstischen, Standleuchten einzeln oder sogar in Gruppen gestellt, als Leseleuchten oder als Stimmungslicht, verändert Räume vollkommen. Fragen Sie sich außerdem, worauf Sie bei der Nutzung des Raumes Wert legen? Wofür dient der Raum, welche Stimmung sollte hier herrschen? Und lassen Sie dies in Ihre Detailplanung einfließen. Falls Sie nicht alles selbst machen wollen, erzählen Sie Ihrem Planer so viel wie möglich Ihrer Wünsche. Oder zeigen Sie es ihm. Bilder sprechen mehr als 1.000 Worte.

Schritt 7: Und dann fehlt nur noch die Umsetzung. Wenn Sie keine Lust zum Selbermachen haben, suchen Sie sich die verschiedenen Materialien und Handwerksunternehmen, die Ihre Wünsche und Vorstellungen umsetzen. Oder rufen Sie makasa an. Wir übernehmen für Sie Beratung, Planung und Umsetzung bequem aus einer Hand.

Schritt 8: Nach der Raumgestaltung geht’s an die Einrichtung. Machen Sie es sich gemütlich. Nehmen Sie die Möbelstücke wieder auf, die Sie lieben und mit denen Sie sich wohl fühlen. Und trennen Sie sich von allem anderen. Und schauen Sie Ihr Moodboard auch hierfür in Ruhe an. Sicher sind dort schon viele Ideen für Sitzgelegenheiten, Schlafstätten oder Accessoires aufgetaucht, die Ihnen gefallen.

Und keine Sorge: der Aufwand ist es wert. Schließlich geht es um die eigenen Vier Wände, Ihr Zuhause oder schlicht den liebsten Rückzugsort der Welt!

 

Ich mache mir ein Zuhause. / myself.de
https://www.myself.de/tipps-ratgeber/wohnideen/einrichtungstipps-von-der-expertin-ich-mache-mir-ein-zuhause

So finden Sie Ihren persönlichen Wohnstil. / zuhause.de
https://www.zuhause.de/einrichten-nach-plan-so-finden-sie-ihren-wohnstil/id_62229316/index

So finden Sie Ihren Stil. / blog.modefluesterin.de
https://blog.modefluesterin.de/2014/07/20/so-finden-sie-ihren-stil-teil-1-die-anleitung/

Bildquelle: norsu interiours/Lisa Cohen Photography
https://www.norsu.com.au/gallery/