Förderprogramme 2017 richtig nutzen!

 

Altbauwohnungen und denkmalgeschützte Gebäude gehören zu den beliebtesten Immobilien in Wuppertal. Mit einer Deckenhöhe von bis zu 4,50m, Stuckverzierungen an Decken, Echtholzböden und einer stilvoll gestalteten Außenfassade versprühen diese Immobilien einen ganz besonderen Charme – müssen aber auch Instand gehalten werden. Das ist zwar mit reichlich Aufwand verbunden, wird aber auch mit zahlreichen Förderprogrammen bezuschusst. Und es lohnt sich: wer renoviert, saniert oder umbaut, investiert in die Zukunft.

 

Staatliche Förderprogramme


Viele Bundesländer, Städte und Kommunen bieten lukrative Förderprogramme an. Wenn Sie wissen wollen, welche Förderung für Ihr Bauvorhaben an Ihrem Standort zur Verfügung steht, können Sie in speziellen Förderdatenbanken nachschauen – oder Sie nehmen direkten Kontakt zu Ihrer Stadt oder Kommune auf. Der Staat belohnt Ihren Mehraufwand aber auch mit Steuervergünstigungen: Eigentümer, die selbst in ihrer denkmalgeschützten Immobilie wohnen, können 90 Prozent der Erhaltungskosten über zehn Jahre von der Steuer absetzen. Vermieter können jeweils neun Prozent und weitere vier Jahre lang je sieben Prozent der Sanierungskosten steuermindernd abschreiben.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet darüber hinaus eine erleichterte Förderungsvoraussetzung, da die energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden nicht immer zu 100 Prozent mit Denkmalschutzauflagen vereinbar ist. Sie subventioniert außerdem eine energieeffiziente Sanierung durch zinsgünstige Darlehen und nicht rückzahlbare Tilgungszuschüsse. Dabei werden KfW-Effizienzhäuser genauso so gefördert wie Einzelmaßnahmen, denn oft lassen sich bereits Energieeinsparungen durch eine neue Heizungstechnik oder neue Fenster erzielen.

Detaillierte Informationen über die wichtigsten Förderprogramme der KfW und die Voraussetzungen erhalten Sie hier.

Neben dem Förderprogramm der KfW bietet auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Unterstützung an. Private Bauherren können für festgelegte energetische Sanierungsmaßnahmen Zuschüsse beantragen. Besitzer von Altbauten haben darüber hinaus die Möglichkeit, mit einem qualifizierten Energieberater einen Vor-Ort-Termin in Ihrer Immobilie zu vereinbaren und sich einen energetischen Sanierungsplan erstellen zu lassen. So können Sie vor Ort klären, ob Sie Ihre Immobilie durch eine Komplettsanierung in ein KfW-Effizienzhaus umwandeln oder abgestimmte Einzelmaßnahmen in Anspruch nehmen.

 

Förderprogramme der Stadt Wuppertal


Die Stadt Wuppertal bietet ideale Voraussetzungen für eine Wohnraumförderung: Altbauten und denkmalgeschützte Wohngebäude wohin das Auge reicht. Daher bietet die Stadt Wuppertal Bauherren zinsgünstige Darlehen an. Auf Ihrer Homepage informiert die Stadt Wuppertal rund um das Thema „Förderung von Maßnahmen im Wohnungsbestand“. Interessierte finden hier auch Infos zur Erneuerung von selbst genutztem denkmalgeschützten, denkmalwerten und/ oder erhaltenswerten Wohngebäuden und die passenden Anträge. In einer Broschüre werden alle wichtigen Fragen kurz und verständlich beantwortet:

Welche Maßnahmen sind förderfähig?

„Förderfähig sind alle baulichen Maßnahmen zur Modernisierung und Instandsetzung, die nach Art und Umfang zur Erhaltung, Nutzung und Modernisierung des Wohngebäudes und des privaten Wohnumfeldes geeignet sind. […]“.

Welche Objekte sind förderfähig?

„Die Förderung setzt voraus, dass das Wohngebäude gemäß Stellungnahme der Unteren Denkmalbehörde von besonderem städtebaulichen Wert ist und als besonders erhaltenswerte Bausubstanz gewertet wird und/ oder denkmalgeschützt ist. […]“.

Wer ist förderfähig?

„Eigentümerinnen und Eigentümer von

  • einem selbst bewohnten Eigenheim oder einer Eigentumswohnung,
  • einem Mehrfamilienhaus, in dem mindestens eine Wohnung durch den Eigentümer/ die Eigentümerin selbst bewohnt wird. […]“

Oder: Wann ist eine Förderung ausgeschlossen? Wer ist förderfähig? Welche Eigenleistung muss ich erbringen und ist diese Belastung dauerhaft tragbar? Außerdem alles Wissenswerte über die Darlehenskonditionen, den Start des Umbaus und die richtigen Ansprechpartner.

Die Förderungen hängen immer von der aktuellen Haushaltslage des Staates ab können somit zeitlich begrenzt, aktualisiert, hinzugefügt und/ oder komplett gestrichen werden. Es lohnt sich also nur zum gegebenen Zeitpunkt Informationen zu Fördermitteln einzuholen.

Weitere Infos zu Förderprogrammen erhalten Sie hier:

https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/Foerderung-selbst-genutzten-Wohnraums-Denkmalgerechte-Erneuerung/15343/nrwbankproduktdetail.html

https://www.foerdermittel-auskunft.de/

https://www.interhyp.de/service/news/wohnen-im-denkmal-mehr-aufwand-mehr-foerdermittel.html

https://www.wuppertal.de/vv/produkte/105/105.33_BestandsInvest.php#tab-links