Nicht nur der kleine Kevin aus der bekannten Kult-Komödie weiß wie es ist, zu Hause auf sich alleine gestellt zu sein. Viele Bauherren können da gut mitreden, denn auch sie werden oft alleine im eigenen Haus gelassen und das meist viel länger als der kleine Kevin. Verzweifelt warten sie darauf, Besuch zu bekommen – Besuch von Handwerkern, die die eigene Bauruine endlich in Schuss bringen. Und dabei sollte der Traum vom eigenen Haus doch endlich in Erfüllung gehen! Die üble Lage, in der sich viele Bauherren leider häufig befinden, lässt jedoch eines der wichtigsten Projekte des Lebens schnell zum grausamen Albtraum werden.

Der Grund dafür liegt natürlich in der Baubranche, wo auch sonst. Es gibt viel zu viele Aufträge, sodass die Handwerksfirmen gar nicht mehr hinterherkommen. Wegen der starken Nachfrage sind die meisten Baufirmen komplett ausgelastet und lange im Voraus ausgebucht. Und auch wenn sie den Bauherren „glücklicherweise“ nicht direkt eine Abfuhr erteilen, so müssen diese auf jeden Fall mit einer Wartefrist von mindestens drei Monaten rechnen. Für die privaten Bauherren kommt somit ein Problem nach dem nächsten, denn häufig werden Termine einfach verschoben.
Das bedeutet: Stillstand auf der Baustelle, Bauherr allein zu Haus!
Monatelang warten Bauherren bis endlich mal ein Handwerker zu Besuch kommt und wenn es dann soweit ist, haben sie viel Ärger wegen schlechter Qualität. Da scheint der liebevoll und dankbar servierte Kaffee auch nicht viel bewirken zu können. Mit Änderungswünschen braucht der Bauherr gar nicht erst anzukommen, die werden nämlich direkt abgeschlagen, für sowas ist natürlich keine Zeit.
Während die Bauunternehmen sich also über die tolle Auftragslage freuen, hat der private Bauherr erst mit einem Problem und dann mit vielen Folgeproblemen zu kämpfen. Oder kurz gesagt: Glück für die Baubranche und Pech für die Bauherren.

Der vorherrschende Fachkräftemangel spielt in dem ganzen Dilemma natürlich eine wichtige Rolle, denn heutzutage ist es schwer, überhaupt noch verfügbare Handwerker zu finden, noch nicht mal schlechte! Oftmals müssen nun private Bauherren die Bedingungen der Bauunternehmen annehmen und nicht umgekehrt. Aus Angst gar keinen Anbieter mehr zu finden, unterschreiben sie einfach irgendwelche Verträge, manchmal sogar solche, in denen nicht einmal der Baubeginn festgeschrieben ist. Dass das Haus somit später fertig wird als erwartet, sollte sicher niemanden wundern.
Grund für den heutigen Handwerkermangel ist zum einen der Personalabbau während der Krisenjahre und zum anderen der fehlende Nachwuchs. Die junge heranwachsende Generation hat nämlich viel „größere“ Träume als Bauarbeiter zu werden – Bauarbeiter sind ja „uncool“. Baufirmen geraten also zunehmend unter Druck und stellen in der Not Arbeiter ein, die nicht die nötige Qualifikation haben oder kein Deutsch sprechen. Hier liegt auch die Quelle der mangelnden Qualität, denn selbst gute Firmen fangen an zu pfuschen und ziehen weniger gut qualifizierte (ausländische) Subunternehmer hinzu.
Um dem Bauherren den Eindruck zu verschaffen, dass wenigstens irgendetwas vorangeht, wenden viele Bauunternehmen die – meist nur für sie leckere – Salamitaktik an. Es werden also immer wieder kleinere Arbeiten durchgeführt, aber nichts wird wirklich zu Ende gebracht. Ein wahres Gewurschtel!
Nebenbei ist zu erwähnen, dass auch die schlechte Organisation und Planung der Firmenchefs für lange Verzögerungen sorgen.

Bei dieser üblen Lage, in der sich viele private Bauherren befinden, ist es nicht verwunderlich, dass sich viele dazu entscheiden, der Herr im eigenen Haus zu werden und sich selbst zum Handwerker zu ernennen. Doch dies ist leichter gesagt als getan, denn wer selber baut, braucht Knowhow, Werkzeuge, Material und sehr viel Zeit. Zeit, die viele nicht haben. Außerdem neigen wir dazu, die eigenen handwerklichen Fähigkeiten zu überschätzen und den benötigten Zeitaufwand zu unterschätzen. Beim Material und seinen Kosten sieht es nicht anders aus, denn häufig können (große) Handwerksunternehmen viel günstiger einkaufen oder das Material ist nur für sie zugänglich. Entscheidet man sich also dazu, alles alleine zu machen, wird die Belastung auf mehreren Ebenen enorm groß, sowohl emotional, nervlich und gesundheitlich als auch finanziell. Eins ist deshalb klar: selbst renovieren kostet Zeit, Geld & Nerven!
Viel mit dem Traum vom eigenen Haus hat das dann nicht mehr zu tun.

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