Seit 1992 verlassen sich Verbraucher nun schon auf das EU-Energielabel, welches dazu führte, dass beispielsweise Kühl- und Gefrierschränke um mehr als 70 % effizienter geworden sind. Noch immer machen jedoch rund 80 % des Energieverbrauchs in einem Haushalt die Raumerwärmung und die Warmwasserbereitung aus.

Seit Herbst 2015 können wir uns nun auch auf das Energielabel im Rahmen von Heizsystemen verlassen. Das bedeutet konkret für den Verbraucher: Alle Wärmeerzeuger müssen mit einem europaweitem einheitlichen Label versehen sein. Diese Skale dient der Vergleichbarkeit und der Transparenz der einzelnen Produkte. Wärmekörper können nun auch leichter bewertet werden und zu der Einsparung eines Haushalts einkalkuliert werden.

Das Label ist zwar eine Hilfe für die Kaufentscheidung, sagt aber nichts über die Qualität des Produkts aus. Deshalb sollte bei jedem Heizsystem ein Spezialist befragt werden, da in intelligenten Hauswärmetechniken enorme Einsparquellen schlummern. Optisch geht das Energielabel mit Grün, A+++ (symbolisiert die beste Klasse und somit Solaranlagen) los und endet wie gewohnt, mit Rot, G (symbolisiert die schlechteste Klasse).

Energiespartipps

1. Fenster abdichten: Sie vermeiden einen unnötigen Energieverbrauch, indem Sie zugige Fenster abdichten.

2. Heizkörper entlüften: Die Wärmeabgabe Ihrer Heizung ist beeinträchtigt, wenn Ihr Heizkörper gluckert. In der Regel sollte der Heizkörper einmal pro Jahr entlüftet werden um die optimalste Energiezufuhr nutzen zu können.

3. Wärme speichern: Lassen Sie Ihre Wohnräume nicht komplett auskühlen, da das erneute Aufheizen unnötig viel Energie kostet. Ziehen Sie außerdem Ihre Jalousien im Winter herunter, somit wird die Wärme länger gespeichert und weniger Energie wird verbraucht.

4. Effizient Lüften: Mehrmals am Tag stoßlüften, anstatt das Fenster dauerhaft gekippt zu halten. Während des Lüftens die Heizung immer abdrehen.

5. Wasser sparen: Hier ist besser duschen als baden angesagt, denn Wasser sparen bedeutet auch Energie sparen!

6. Heizkörper frei halten: Durch Gardinen oder Möbel kann die Wärmeabgabe nur gedämmt freigegeben werden. Somit entsteht ein höherer Energieaufwand.

7. Regelmäßige Wartung: Die Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachmann Warten lassen, da somit der Brennstoffverbrauch verringert wird und kostspieligen Reparaturen vorgebeugt werden kann.