Planen Sie eine Photovoltaik- oder Windkraftanlage für Ihr Eigenheim zu installieren? Oder produzieren Sie bereits selbst Strom? Wenn dies der Fall ist, dann ist ein Energiespeicher genau das Richtige für Sie. Sowohl in Anbetracht sinkender Einspeisevergütungen als auch von sinkenden Anschaffungspreisen für Photovoltaikanlagen und Energiespeichersystemen, wird die Nutzung des eigens produzierten Stroms immer rentabler.

 

Erneuerbare Energiequellen haben eine Schwäche: Bei der Stromproduktion ist nicht durchgängig auf sie Verlass, sprich: Eine PV-Anlage produziert Abends keinen Strom, eine Windkraftanlage produziert keinen Strom, wenn Flaute herrscht. Genau hier setzen Energiespeicher an, denn sie ermöglichen, selbst produzierten Strom auch dann zu verbrauchen, wenn die eigene Anlage nicht aktiv sein kann.

 

Die Auswahl eines Speichersystems hängt von verschiedenen Faktoren ab, so ist etwa der eigene Bedarf an Strom, der pro Haushalt bei circa 3200 Kilowattstunden pro Jahr liegt, entscheidend: Die Kapazität des Speichers darf weder zu groß noch zu klein sein, da in beiden Fällen unnötige Kosten auf den Nutzer zukommen könnten. Auch die Lebensdauer der Batterie, sowie deren Entladungstiefe und der Wirkungsgrad spielen eine wichtige Rolle.

 

Für die Anschaffung eines Heimspeichers existiert in Deutschland die Möglichkeit, von der KfW eine Förderung über einen Kredit zu erhalten: Das Programm „Erneuerbare Energien Speicher“  der KfW Bank läuft noch bis zum 31.12.2015. Hiermit können bis zu 2000€ eingespart werden. Ab 2016 kann die Anschaffung eines Speichers über die Programme „Energie­effizient Bauen“ und „Erneuer­bare Energien Standard“ gefördert werden.

 

Quellen:

https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/immobilien_energiesparen_solarspeicher/gefragte-stromspeicher-checkliste-so-finden-hausbesitzer-den-perfekten-solarstrom-speicher_id_4540921.html

Solarstromspeicher Kosten Nutzen

https://www.baulinks.de/webplugin/2015/1848.php4

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