Um an die günstigen Hypothekenkreditzinsen zu kommen sollte das Volumen stimmen. Viele Banken vergeben diesen Zins erst ab einem Volumen von € 50.000. Kleinere Beträge werden in der Regel mit erheblichen Zinsaufschlägen versehen. Hier ist mehr weniger.

Sehr gut lässt sich ein Modernisierungs- bzw. Renovierungskredit mit einer auslaufenden Finanzierung kombinieren. Hier wird durch das höhere Volumen unter Umständen auch der Wechsel zu einer anderen Bank interessant.

Auch die Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau kurz KfW können hier eine Hilfe sein. Hier sind allerdings bestimmte Bedingungen zu erfüllen.

Manchmal hilft aber auch ein Blick in den Finanzordner.

Gerade bei Beträgen deutlich unter € 50.000 kann auch ein bei der ursprünglichen Baufinanzierung nicht eingesetzter, alter Bausparvertrag von nutzen sein. Die wohnwirtschaftliche Verwendung wird für Renovierungen von den Bausparkassen allgemein hin akzeptiert und neben dem Guthaben kann ggf. durch die Reduzierung der Bausparsumme, eine zügige Zuteilung des Bauspardarlehens in gleicher Höhe (des Guthabens) erfolgen. Hier sollte aber der Bauspardarlehenszins inklusive möglichem Agio mit dem von der Hausbank angebotenen Hypothekenkreditzins inklusive Minderaufschag verglichen werden.

Auch das „Wie“ kann über gute Konditionen entscheiden.

Wird das Vorhaben konkret beschrieben und mit Kostenvoranschlägen belegt, macht dies einen guten Eindruck bei der finanzierenden Bank. Auch die professionelle Ausführung mit Festpreisen vermindert bei der Bank das Risiko einer unerwünschten Nachfinanzierung und gibt Ihnen Planungs- und Kostensicherheit.

 

Diesen Beitrag schrieben wir mit Unterstützung von Norbert M. Puhane von PuhaneFinanz.